Batterie-Booster – wenn die Autobatterie Saft braucht

apa 16524 power pack starthilfe 1500a 12v und 900a 24v - Batterie-Booster - wenn die Autobatterie Saft braucht Vorbei sind die Zeit, in dem man in jedem Vielfahrer-Auto ein Starthilfekabel gefunden hat. Man konnte ja nie wissen, ob man selber einmal eine Starthilfe benötigte oder sie jemand anderem angedeihen lassen konnte. Heute gibt es die Starthilfekabel immer noch. Aber die meisten Autofahrer, die für den Fall der Fälle ausgerüstet sein wollen, wenden sich dem Batteriebooster, als dem Starthilfegerät, zu. Warum? Nun, verglichen mit dem Starthilfekabel ist das Starthilfegerät viel einfacher in der Handhabung. Denn man benötigt kein zweites Auto. Man schließt die Kabel einfach an, drückt auf den Knopf und fertig – schon wird die Autobatterie überbrückt. Eines ist aber etwas komplizierter beim Batteriebooster – nämlich der Kauf. Denn es gibt durchaus Unterschiede hinsichtlich der Geräte. Schauen wir also, was es beim Kauf eines Starthilfegerätes zu beachten gibt. Denn eines ist sicher: Ohne vorherige Information, vielleicht das Lesen eines Testberichtes oder eines Produktvergleichs ist es fast vorher bestimmt, dass man sich für das falsche Starthilfegerät entscheidet.

Welche Stärke darf es denn sein?

Wer geglaubt hat, dass man sich einfach nur irgendein Starthilfegerät kauft und dies für den Fall der Fälle aufgeladen im Auto dabei hat, hat sich vermutlich noch nicht mit diesen Geräten beschäftigt. Denn jedes Gerät bringt nur so viel Strom zum Überbrücken, wie seine vorgegebene Leistung es zulässt. Doch leider gibt es große und kleine Autobatterien. Wie viel Strom für einen Kickstart benötigt, wird mit Hilfe des Hubraum berechnet. Autos mit großen Motoren benötigen also ein stärkeres Starthilfegerät als kleinere. Dies ist beim Kauf unbedingt zu beachten. Dabei ist es besser, ein größeres Gerät als ein zu kleines zu besitzen. Dieselfahrzeuge benötigen grundsätzlich mehr Startenergie als Benziner. Motorräder hingegen weisen einen so kleinen Motor auf, dass für sie jedes erhältliche Starthilfeset genutzt werden kann.

Etwas Wärme bitte

Grundsätzlich ist es kein Problem, das Starthilfegerät im Auto mitzuführen. Im Winter jedoch kann dies eventuell ein wenig knifflig werden. Die Kälte, die natürlich auch das Auto ergreift, wenn es nicht gefahren wird, setzt dem Gerät zu und zieht ihm Energie ab. Das kann bedeuten, dass sich das Gerät eventuell vollständig entladen hat, wenn es eigentlich gebraucht wird. Im Winter sollte man es also mit ins Haus nehmen. Dies gilt natürlich auch für den Arbeitsplatz. Zum Glück sind diese Geräte ja nicht so groß, dass man ein Problem damit hätte. Wer nun denkt, dass dieser Einwand gar nicht so eine Dringlichkeit besitzt, ist erneut im Irrtum. Denn gerade in der kalten Jahreszeit zeigt sich die schwache Autobatterie. Nicht immer wird rechtzeitig vor dem Winter daran gedacht, die Batterie in der Werkstatt auf ihre Tauglichkeit überprüfen zu lassen. Wie aus Kreisen des ADAC zu hören ist, fällt ein Großteil der Einsätze, die jeden Winter vom ADAC gefahren wird, auf leere Autobatterien, die das Starten des Fahrzeugs verhindern.

Nach welchen Kriterien sollte man sich beim Kauf richten?

  • Der Preis: Für viele Autofahrer ist der Preis entscheidend, wenn ein solches Gerät angeschafft wird. Doch ist der Preis nur eines von vielen Kriterien. Nicht immer ist ein teures Gerät auch das beste. Die wichtigste Frage ist nämlich, was das Gerät alles kann und ob diese Fähigkeiten für das betreffende Auto ausreichen. Manchmal ist das benötigte Gerät eben ein bisschen teurer.
  • Die Leistung: Welchen Spitzenstrom benötige ich, um mein Fahrzeug hundertprozentig starten zu können? Diese Leistung wird in Ampere gemessen. Daher muss auf diese Größe beim Kauf geachtet werden. Je höher dieser Wert angegeben ist, desto stärker ist die Leistung. Manchmal wird zudem direkt aufgeführt, ob das Gerät für die eher niedriges Spannungsleistung eines Benziner oder die hohe des Dieselfahrzeuges geeignet ist. Wenn es möglich ist, sollte man sich grundsätzlich für das stärkere Gerät entscheiden.
  • Die Größe: Es gibt kleine und große Starthilfegeräte. Die kleinen Geräte überzeugen mit dem Vorteil, dass sie sogar in der Arbeitstasche Platz finden. So kann auf jeden Fall gewährleistet werden, dass sie im Winter nicht in der Kälte, also im Auto, verbleiben. ABER gerade diese kleinen Powerpakete arbeiten nicht immer so korrekt, wie es erwartet wird. Dies hat ein Produkttest ergeben. Die größeren Modelle hingegen sind zwar nicht wirklich handlich. Dafür kann man sicher sein, dass sie aufgrund ihrer Stärke das von ihnen erwartete Ergebnis abliefern werden.
  • Zusätzliche Funktionen: Verschiedene Modelle weisen neben der eigentlichen Funktion des Kickstartens noch einige Extras auf. So können sie etwa als Powerbank für das Smartphone oder den Laptop verwendet werden. Ob und welche Extras vorhanden sind, ist in der Betriebsbeschreibung ersichtlich. Zudem obliegt es natürlich den persönlichen Ansprüchen, ob diese Funktionen überhaupt benötigt werden. Manchmal bekommt sie allerdings „umsonst“ hinzu, da das größere Modell gewählt wird.
  • Sicherheit: Natürlich möchte jeder nicht zwangsläufig zum teuersten Modell greifen, nur weil er ein größeres Auto fährt. Doch eines steht IMMER im Vordergrund – die Sicherheit! Auch bei diesen Geräten sollte darauf geachtet werden, wo sie gefertigt wurden und ob sie vom deutschen TÜV mit einem entsprechenden Sicherheitssiegel versehen wurden. Nichts wäre schlimmer als eine Panne und dann fängt der Motor aufgrund eines technisch unausgereiften Modells Feuer. So sollten vom TÜV folgende Punkte geprüft worden sein: Schwingungsfestigkeit, Schockprüfung, Kurzschlussfestigkeit, Verpolungsschutz, Überspannungsschutz sowie der Tiefentladeschutz.
  • Die Boost-Funktion: Kennen Sie den Begriff der „tiefentladenen“ Batterie. Nun, für gewöhnlich können diese Batterien nicht wiederbelebt werden. Die Boost-Funktion jedoch ist im optimalen Fall aber genau hierzu noch in der Lage. Allerdings sollte man gleich hinzufügen, dass es vom allgemeinen Zustand der entladenen Batterie abhängt, ob diese Funktion greift oder nicht.
Ein Batteriebooster ist für Vielfahrer eigentlich ein Muss. Zum einen kann man überall in die Bredouille kommen, dass die Batterie kurzfristig nicht ausreichend geladen ist und man alleine auf weiter Fläche ist. Zum anderen ist es immer noch fantastisch, wenn man anderen Autofahrern mit dem Batteriebooster aushelfen kann. Der Held im Straßenverkehr lässt sich nur noch selten sehen. Dies aber sind Gelegenheiten, die man nutzen sollte, um einfach einmal eine gute Tat zu vollbringen. Wie ein echter Pfadfinder!